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Häufig gestellte Fragen

Haben Sie Fragen zum Thema Schlafen und Matratzen? Hier finden Sie Antworten. Klicken Sie einfach Ihre Frage an. Ihre Frage ist nicht dabei? Dann fragen Sie uns bitte per E-Mail - gern antworten wir Ihnen umgehend.

SIGMApur
Zu den Eigenschaften der SIGMApur®-Matratze
Was bedeutet „atmungsaktiv“?
Ist „punkt-elastisch“ besser als „segment-elastisch“?
Wie kommt es, dass die SIGMApur-Matratze nicht drückt?
Was ist das Besondere an den Schaumstoff-Segmenten der SIGMApur-Matratze?
Wozu dienen die Luftkanäle der SIGMApur-Matratze?
Warum hat die SIGMApur-Matratze einen Doppelbezug?
Warum besteht der Kern der SIGMApur-Matratze nicht aus natürlichem Latex?
Dünsten aus dem AiroPuran®-Schaumstoff schädliche Gase aus?
Wird der Schaumstoff mit der Zeit schwach?
Warum besteht der Innenbezug aus Kunstfasern und nicht aus Naturfasern?
Zur Wirkung der SIGMApur®-Matratze
Was bedeutet die „stützende Hand unter jedem Lendenwirbel“?
Was bedeutet „Mikromassage“?
Kann die SIGMApur-Matratze die Durchblutung der Haut fördern?
Zur Verwendung der SIGMApur®-Matratze
Welche Spannbetttücher oder Bettlaken soll ich verwenden?
Welchen Lattenrost soll ich verwenden?
Was für ein Kopfkissen soll ich verwenden?
Wie kann man die SIGMApur-Matratze reinigen?

Was bedeutet „atmungsaktiv“?

„Atmungsaktiv“ nennt die Werbung Materialien, durch die hindurch es sich gut atmen lässt. Schaumstoffe sind in diesem Sinne „atmungsaktiv“, wenn sie einen hohen Anteil an offenen Poren und einen großen Volumenanteil an Luft besitzen. Bei Textilien ist „Atmungsaktivität“ praktisch immer gegeben – außer, sie sollen wasserdicht sein. Der Kern der SIGMApur-Matratze ist vollständig offenporig und besitzt eine große innere Oberfläche mit hohem Bindungsvermögen für Feuchtigkeit.

Ist „punkt-elastisch“ besser als „segment-elastisch“?

Nein; gemeint ist mit beiden Worten das gleiche. Das Wort „punkt-elastisch“ ist eigentlich irreführend, denn Druck überträgt sich in Wirklichkeit niemals punktförmig, sondern flächig. Deshalb bevorzugen wir für die Beschreibung der Elastizität der SIGMApur-Matratzen den Begriff „segment-elastisch“. Jedes einzelne Segment lässt sich individuell komprimieren.

Wie kommt es, dass die SIGMApur-Matratze nicht drückt?

Das liegt an ihrem Konstruktionsprinzip: Der Schaumstoffkern ist segment-elastisch und seine Bespannung ist als hoch bi-elastischer und innerlich gleitfähiger Doppelbezug so konzipiert, dass er die Elastizität der Kernsegmente unterstützt und nicht – wie die meisten konventionellen Matratzenbezüge – behindert.

Was ist das Besondere an den Schaumstoff-Segmenten der SIGMApur-Matratze?

Sie sind stark tailliert und können in der Taille kippen und sich drehen, ohne dabei Nachbarsegmente in ihrer Eigenbewegung zu behindern. Daher kann z. B. unter dem Ellenbogengelenk ein einzelnes Segment nachgeben und sich elastisch zusammen-
drücken lassen, während die Nachbarsegmente stehen bleiben.

Wozu dienen die Luftkanäle der SIGMApur-Matratze?

Die Luftkanäle haben zwei Aufgaben: Einmal bestimmt ihre Form auch das Profil der Segmente und damit deren Beweglichkeit. Zweitens verstärken sie die Atmungsaktivität des Schaumstoffkernes, denn die körpereigene Wärme erzeugt eine „Thermik“, also eine feine Luftzirkulation, die alle Feuchtigkeit über die Kanäle nach außen schafft. Da über dem Schaumstoffkern ein doppelter Bezug liegt, spürt die Haut praktisch nichts von dieser Luftzirkulation außer einer angenehm trockenen Wärme.

Warum hat die SIGMApur-Matratze einen Doppelbezug?

Herkömmliche Matratzenbezüge, z. B. die weit verbreiteten Steppbezüge, haben einen großen Nachteil: Sie sind selbst gar nicht oder nur wenig elastisch und hindern somit den Körper daran, sein Gewicht und seine Konturen dem elastischen Matratzenkern einzuprägen. Sie erhöhen gleichsam die „Oberflächenspannung“ der Matratze. Die Doppelbespannung der SIGMApur-Matratze tut das nicht! Ihr Innenbezug ist hoch bi-elastisch und folgt darum widerstandsfrei den Bewegungen der Schaumstoff-
segmente; der Außenbezug – ebenfalls hoch bi-elastisch – gleitet ohne nennenswerte Reibung auf dem Innenbezug.

Warum besteht der Kern der SIGMApur-Matratze nicht aus natürlichem Latex?

Weil natürlicher Latex Eiweiße enthält, die Allergien erzeugen können. Außerdem schwankt er sehr stark in seiner Zusammensetzung und wird darum nur aus Werbungsgründen („Bio“) dem synthetischen Latex in geringen Mengen zugesetzt.

Dünsten aus dem AiroPuran®-Schaumstoff schädliche Gase aus?

Nein. Der Schaumstoff AiroPuran® enthält keine Weichmacher wie z. B. Phthalate. Er kann sogar bio-kompatibel gemäß DIN EN ISO 10993.5 hergestellt werden und darf dann auch mit Wunden in Berührung kommen. Die Schaumstoffe besitzen das Zertifikat Öko-Tex Standard 100, Klasse I.

Wird der Schaumstoff mit der Zeit schwach?

Manche Schaumstoffe werden in der Tat mit der Zeit lokal nachgiebiger, „leiern aus“ – besonders dann, wenn sie segmentiert sind. Nicht so der von Prof. Heckmann® für die SIGMApur-Matratze eigens entwickelte Schaumstoff AiroPuran®. Er besitzt bei normalem Gebrauch eine besonders hohe Ermüdungsresistenz. Die Landesgewerbeanstalt Nürnberg bescheinigt ihm eine Lebensdauer von mindestens 8 Jahren.

Warum besteht der Innenbezug aus Kunstfasern und nicht aus Naturfasern?

Alle Naturfasern besitzen eine raue Oberfläche. Nur Kunstfasern sind genügend glatt, um die oben beschriebene innerliche Gleitfähigkeit des Doppelbezuges zu erzeugen. Der Innenbezug besteht darum aus dem hautverträglichen und auch für Miederwaren verwendeten Polyamid LABIflex und ist natürlich luftdurchlässig und allergenfrei – nach Öko-Tex Standard 100, Klasse II.

Was bedeutet die „stützende Hand unter jedem Lendenwirbel“?

Mit diesem Vergleich umschreiben wir den Befund, dass Gesäß und Schultergürtel tiefer in die SIGMApur-Matratze einsinken als die dazwischen befindlichen Lendenwirbel. Die Lendenwirbel erfahren darum im Liegen einen etwas erhöhten Gegendruck von unten – eben die „stützende Hand“. Das liegt am typischen Kompressionsverhalten der SIGMApur-Segmente.

Was bedeutet „Mikromassage“?

In der Tat geraten die Schaumstoff-Segmente der SIGMApur-Matratze schon durch das Atmen und erst recht durch Bewegungen im Schlaf in feine Schwingungen, die auf Haut und Muskeln zurückwirken.

Kann die SIGMApur-Matratze die Durchblutung der Haut fördern?

Die Haut kann, wenn sie gedrückt wird, reflektorisch mit einer Erhöhung ihrer Durchblutung reagieren. Der Auflagedruck des Körpers auf der SIGMApur-Matratze ist im Mittel gerade so hoch, dass dies geschieht. Zudem ist die Berührungsfläche zwischen Körper und SIGMApur ungewöhnlich groß. Konzentriert man das Bewusstsein auf diese Fläche, so kann es zusätzlich die Durchblutung steigern – wie man es vom Autogenen Training kennt. Die oben beschriebene Mikromassage kann dabei die Haut zusätzlich stimulieren.

Welche Spannbetttücher oder Bettlaken soll ich verwenden?

Am besten gar keine. Der Außenbezug erfüllt bereits die Funktion des Bettlakens und kann bequem im üblichen Waschturnus abgezogen und gewaschen werden. Zusätzliche starre Betttücher oder Bettlaken behindern nur die Elastizität und die Wirkung der Matratze. Gegen besonders elastische Spannbetttücher besteht jedoch kein Einwand. Bei Bedarf können wir Ihnen gern Spannbetttücher liefern. Der Oberbezug kann dann abgenommen werden.

Welchen Lattenrost soll ich verwenden?

Am besten einen starren Roll-Lattenrost mit kleinen Abständen zwischen den einzelnen Latten. Roste mit eigener Federung können ungeeignet sein, wenn ihre Elastizitäten mit derjenigen der Schaumstoff-Segmente in Konflikt geraten, was z. B. dann der Fall ist, wenn die Lattenabstände nicht gleich den Segmentabständen sind.

Was für ein Kopfkissen soll ich verwenden?

Eigentlich ist ein Kopfkissen auf der SIGMApur-Matratze überflüssig, da die Schulterregion in der Regel tief genug in die Matratze einsinkt. Wer nicht auf ein Kopfkissen verzichten mag, wählt am besten flache quaderförmige oder halbzylindrische Polster, deren Oberflächen der Segmentstruktur der Matratze ähneln. Die passende Höhe müssen Sie individuell herausfinden. Polsterkissen dieser Art mit dünnen Schaumstoffscheiben zum Einstellen der Höhe sind bei uns erhältlich. Bitte fragen Sie uns einfach über das Kontaktformular, per E-Mail oder rufen Sie uns gern an.

Wie kann man die SIGMApur-Matratze reinigen?

Nichts leichter als das. Ziehen Sie den Oberbezug über einen Reißverschluss ab und waschen Sie ihn in der Waschmaschine wie ein Bettlaken (siehe Etikett mit Waschangaben). Bei Bedarf können Sie auf die gleiche Weise auch den Innenbezug und/oder die Textilwanne waschen. Den Schaumstoffkern können Sie entweder selbst waschen oder reinigen lassen. Zum Trocknen einfach in der Badewanne stehen lassen; nicht in die Sonne legen! In den meisten Fällen reicht das kurze Lüften der Matratze aus.

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Sie ein ganz neuartiges Gefühl:

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Die taillierten Schaumstoff-Segmente der SIGMApur®-Matratze sind wie ein griechisches Doppel-Sigma geformt.

Diese Form verleiht ihnen ihre einzigartige Elastizität. Der Name SIGMApur® und das SIGMApur-Logo sind von dieser Form abgeleitet.

Achten Sie auf das Doppel-Sigma (SIGMApur) und auf das Merkmal: „Das Original nach Prof. Heckmann®“!